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Der Judasfluch

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Der Judasfluch

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Zitate im Werk Der Judasfluch ("J" bezeichnet die Seite des Werkes Der Judasfluch - Knaur 2001 - ISBN 3-426-62476-1; "H" bezeichnet die Seite des Werkes Der Hexenhammer - dtv 2003)

Inhaltsverzeichnis

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Zitate aus Heinrich Kramer: Der Hexenhammer

  • "Alles in allem ist daraus zu schließen, daß die Behauptung rechtgläubig und nur zu wahr ist, daß es Zauberer gibt, die mit Hilfe der Dämonen und wegen des mit ihnen geschlossenen Paktes tatsächliche Wirkungen mit der Zulassung Gottes erzielen können, ohne auszuschließen, daß sie auch imstande sind, vorgespiegelte und fantastische Wirkungen durch Trugbilder zu bewerkstelligen." (J 7).
  • "Deswegen glauben jene, die sagen, daß es auf Erden keinen Schadenzauber gebe, außer in der menschlichen Einbildung, auch nicht, daß es Dämonen gebe... Die Antwort darauf lautet: 'Da er, der Teufel, über tausend Arten und Künste der Schädigung verfügt, da er ja seit seinem Fall versucht, die Einheit der Kirche zu spalten und das Menschengeschlecht mit allen Mitteln von ihr abzuwenden'." (J 23).
  • "Darum sind die Feinde des Menschengeschlechts, vernünftig im Geiste, doch ohne Auseinandersetzung, nur intuitiv, verstehend, in Nichtsnutzigkeit spitzfindig, begierig zu schaden, immer auf neuen Trug bedacht. Sie verändern die Sinne, verunreinigen die Begierden, stören die Wachenden, lassen die Schlafenden durch Träume nicht zur Ruhe kommen..." (J 85)
  • "Wenn ... wir erkennen wollen, wie der Teufel die Fantasie des Menschen und die inneren Empfindungen durch die örtliche Bewegung zu Erscheinungen und heftigen Handlungen reizen kann, so ist zu bemerken, daß ... auch der Dämon im Verstand und im Willen des Menschen nicht unmittelbar handeln kann, denn nach allen Gottesgelehrten, von der Kraft des Dämons beim Handeln im Körper oder in die dem Körper angefügten Sinne, seien es innere, seien es äußere, imstande sind, mit Gottes Zulassung zu wirken." (J 102)
  • "Aber die Kraft des Dämonen ist stärker als die körperliche Kraft ... 'Es gibt keine Macht auf Erden, die mit ihm verglichen werden kann. Er ist geschaffen, daß er niemanden fürchte." (J 165)
  • "Zur Hauptsache. Die Dämonen handeln bei den schadenszauberischen Wirkungen durch die Kunst und können deshalb ohne Hilfe eines anderen Agens keine substantielle ode akizentielle Form schaffen, und weil wir nicht sagen, der Schadenszauber könne ohne Hilfe eines anderen Agens geschehen, deshalb können sie {die Dämonen} auch mit solcher Hilfe wahre Eigenschaften der Krankheit oder eines anderen Leidens bewirken." (J 176)
  • "... so kann der Verstand auch von einem [bösen] Engel verdunkelt werden bei der Erkenntnis des als wahr Ersichtlichen ... Wie sie also in den Körper schlüpfen können, so auch in die körperlichen Organge anhaftenden Kräfte." (J 207)
  • "Beim Schadenszauber aber, wenn Erwachsene behext werden, wie es ihnen sehr häufig zustößt, weil sie zur Tötung der Seele vom Dämon innerlich aufs schwerste besessen gehalten werden, besteht daher bei den Behexten eine doppelte Aufgabe ..." (J 338)
  • "Er [der Leser] wird auch finden, wie er [der Teufel] unsere Herzensanliegen erkennt; wie er auch die Körper verwandeln kann durch die Unterstützung eines anderen Agens, substantiell und akzidentiell; wie er die Körper örtlich bewegen kann, die äußeren und inneren Sinne zu verwandeln vermag, so dass sie auf etwas Bestimmtes sinnen müssen; wie er den Verstand und den Willen des Menschen verändert, wenn auch nur indirekt" (J 246)
  • "Es ist nämlich in Rede und Schrift üblich, jeden beliebigen unreinen Geist diabolus zu nennen, von dya, d.h. duo und bolus, d.h. morsellus, weil er zweierlei tötet, nämlich Leib und Seele." (J 358)
  • Der geringste Engel übertrifft alle menschliche Kraft ganz unvergleichlich. Die Gründe ergeben sich aus vielen Dingen. Erstens, weil die geistige Kraft stärker ist als die körperliche, so wie die Kraft eines Engles oder auch die Seele der körperlichen Kraft überlegen ist." (J 384)

Zitate aus C.G. Jung: Gegenwart und Zukunft

  • "Keiner steht außerhalb des schwarzen Kollektivschattens der Menschheit. Ob nun die Untat um viele Generationen zurückliegt oder sich heute ereigtnet, sie bleibt das Symptom einer immer und überall vorhandenen Disposition, und man tut deshalb gut daran, eine 'Imagination des Bösen' zu besitzen, denn nur der Dumme kann die Voraussetzungen seiner eigenen Natur außer Acht lassen. Diese Fahrlässigkeit bildet sogar das beste Mittel, um ihn zu einem Instrument des Bösen werden zu lassen." (J 43)
  • "Überdies nimmt der Verlust der eigenen Einsicht uns die Fähigkeit, mit dem Bösen umzugehen". (J 99)
  • "Das Böse, das sich im Menschen offenbart und ganz unzweifelhaft in ihm wohnt, ist von größtem Ausmaß, und es bedeutet demgegenüber fast eine Euphemie, wenn die Kirche vom peccatum originale, der Erbsünde, die auf das relativ unschuldige Versehen Adams zurückgeführt wird, spricht." (J 199)

Zitate aus Augustinus von Hippo: De civitate Dei (Über den Gottesstaat)

  • "Die Dämonen umgarnen uns mittels Geschöpfen, die nicht durch sie selbst gebildet werden, sondern durch Gott, und mit verschiedenen Freuden, die im Einklang mit ihrer eigenen Anpassungsfähigkeit stehen... Die Dämonen suchen sicherzustellen, daß sie so durch den Menschen verführt werden; und dies tun sie, indem sie zuerst die Menschen durch ihre feine Schläue vom rechten Weg abbringen, entweder, indem sie ein geheimes Gift in ihre Herzen blasen, oder gar, indem sie ihnen in der täuschenden Verkleidung von Freunden erscheinen, wobei sie einige davon zu eigenen Schülern und sehr viele andere zu Lehrern machen." (J 130)
  • "Nicht einmal die Heiligen und gläubigen Kirchgänger des einen und höchsten Gottes sind frei von den Täuschungen der Dämonen und ihren vielfältigen Versuchungen". (J 328)
  • "Die große Gnade Gottes ist erforderlich, um jeden an der Annahme zu hindern, er genieße die Freundschaft guter Engel, wenn er in Wirklichkeit doch böse Dämonen zu falschen Freunden hat und daher unter der Feinschaft jeder leidet, deren Schädlichkeit mit ihrer Lust und Tücke zusammenpasts." (J 411)
  • "So verträgt es sich auch nicht, die menschliche Botschaft darin zu zügeln, was sie aus freiem Willen kann, wie den Glauben abzuleugnen und sich selbst dem Dämon anzugeloben, was zu tun durchaus in der Macht des menschlichen Willens liegt." (J 458)
  • "Der Teufel kann also durch die Bewegung der inneren Vitalgeister und der Körpersäfte auf die Veränderung der Handlung und der Kraft, der nährenden und der fühlenden und der strebenden wie auch jeder anderen körperlichen Kraft, einwirken, die ein Organ besitzt, nach dem Bericht des heiligen Thomas... Man kann etwa glauben, daß es nach den Berichten mit dem Magier Simon bei seinen Beschwörungen so zugegangen ist." (J 457)

"Es steht fest, daß diejenigen viel schwerer und heftiger geplagt werden, die, während sie körperlich von ihnen gar nicht belästigt zu werden scheinen, in der Seele jedoch umso verderblicher besessen sind, indem sie nämlich in ihre Lüste und Laster verstrickt sind. Nach Meinung des Apostels nämlich wird nur jener umso verzweifelter krank, der, obwohl Sklave der Dämonen, nicht einmal merkt, daß er von jenen angegriffen werde und deren Herrschaft ertrage - Hieraus erschließt man, daß erst recht die körperlich Behexten - die vom Dämon jedoch nicht von außen, sondern von innen, zur Tötung der Seele, Besessenen - wegen der vielen Hindernisse schwerer zu heilen sind." (J 476)

Zitate aus James IV. von Schottland: Dämonologie

  • "Es gibt drei Gruppen, die Gott vom Teufel verführen und beunruhigen läßt ... die Bösen für ihre furchtbaren Sünden, um sie in gleichen Maße zu bestrafen; die Guten, die in großer Sünde, Gebrechlichkeit oder Glaubensschwäche schlafen ... und selbst einige der Besten, damit ihre Geduld angesichts der Welt auf die Probe gestellt werde." (J 143)

Zitat aus William Goddell: Chronicles Pontiniacensis

  • "Es heißt, dieses Grab sage den Tod des Papstes voraus. Kurz vor seinem Ableben trete so viel Wasser daraus hervor, dass die Erde ringsrum sich in Schlamm verwandele." (J 351)

Zitat aus Ambrosini: Die geheimen Archive des Vatikans

  • "Auf der Tiberinsel, die wie das Wrack eines grauen steinernen Schiffes in der Flussmitte steht, stand zur Zeit des Kaisers Claudius der prunkvolle Palast eines Juden, der versucht hatte, mit Gold und Edelsteinen den Aposteln ihre wundertätigen Kräfte abzukaufen. Bei ihm wohnte seine schöne Helena, die er aus dem Stand einer Kurtisane zur Würde einer Urvorstellung von Gott erhoben hatte." (J 427)

Die Petrusapokalypse

  • "Ich sah aber auch einen anderen Ort, jenem gegenüber, einen ganz düsteren; und dies war der Ort der Strafe, und die dort gestraft waren, wie auch die strafenden Engel, trugen das finstere Gewand, gekleidet entsprechend der Luft des Ortes." - Akhmim-Fragment 21 (J 503)

Zitate aus der Bibel

  • "Es ist ein Unglück, das ich sah unter der Sonne, und es liegt schwer auf den Menschen." - Prediger Salomo (Kohelet) 6, 1 (J 53)
  • "Wer den Schuldigen gerecht spricht und den Gerechten schuldig, die sind beide dem Herrn ein Gräuel." - Prediger Salomo (Kohelet) 17, 15 (J 59)
  • "Gott hat die Erde unter gottlose Hände gegeben und das Antlitz ihrer Richter verhüllt. Wenn nicht er, wer anders sollte es tun?" - Hiob 9, 24 (J 71)
  • "Weil das Urteil über böses Tun nicht sogleich ergeht, wird das Herz der Menschen voll Begier, Böses zu tun." - Prediger Salomo (Kohelet) 8, 11 (J 81)
  • "Ich wartete auf das Gute, und es kam das Böse; ich hoffte auf Licht, und es kam Finsternis." - ... (J 81)
  • "Auch kennt der Mensch seine Zeit nicht, sondern wie die Fische gefangen werden mit dem verderblichen Netz und wie die Vögel mit dem Garn gefangen werden, so werden auch die Menschen verstrickt zur böen Zeit, wenn sie plötzlich über sie fällt." -Prediger Salomo (Kohelet) 9, 12 (J 147)
  • "Gott wird richten den Gerechten und den Gottlosen; denn alles Vorhaben und alles Tun hat seine Zeit." - Prediger Salomo (Kohelet) 3, 17 (J 216)
  • "Es war aber ein Mann mit Namen Simon, der zuvor in dieser Stadt Zauberei trieb und bezauberte das smaritische Volk und gab vor, er wäre etwas Großes. Und sie hingen ihm alle an, Klein und Groß, und sprachen: 'Der ist die Kraft Gottes, die da groß heißt. Sie hingen ihm aber an, weil er sie lange Zeit mit seiner Zauberei bezaubert hatte'." -Apostelgeschichte des Lukas 8, 9-11 (J 447)
  • "Es bringt die Frommen und wie die Gottlosen" - Hiob 9, 22 (J 488)
  • "Du bist Petrus, und auf diesen Fels will ich bauen meine Gemeinde, und die Vorboten der Hölle sollen sie nicht überwältigen" - Hl. Petrus - erster Papst ... (J )
  • "Lasst uns die Hauptsumme aller Lehre hören: 'Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das gilt für alle Menschen. Denn Gott wird alle Werke vor Gericht bringen, alles, was verborgen ist, es sei gut oder böse'." Prediger Salomo (Kohelet) 12, 13 (J 513)



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'''Zitate im Werk ''[[w:Der Judasfluch|Der Judasfluch]]'''''
<small>("J" bezeichnet die Seite des Werkes ''Der Judasfluch'' - Knaur 2001 - [[w:ISBN 3-426-62476-1|ISBN 3-426-62476-1]]; "H" bezeichnet die Seite des Werkes ''Der Hexenhammer'' - dtv 2003)</small>
==Zitate aus [[w:Heinrich Kramer|Heinrich Kramer]]: ''[[w:Der Hexenhammer|Der Hexenhammer]]''==
*"Alles in allem ist daraus zu schließen, daß die Behauptung rechtgläubig und nur zu wahr ist, daß es Zauberer gibt, die mit Hilfe der Dämonen und wegen des mit ihnen geschlossenen Paktes tatsächliche Wirkungen mit der Zulassung Gottes erzielen können, ohne auszuschließen, daß sie auch imstande sind, vorgespiegelte und fantastische Wirkungen durch Trugbilder zu bewerkstelligen." (J 7).
*"Deswegen glauben jene, die sagen, daß es auf Erden keinen Schadenzauber gebe, außer in der menschlichen Einbildung, auch nicht, daß es Dämonen gebe... Die Antwort darauf lautet: 'Da er, der Teufel, über tausend Arten und Künste der Schädigung verfügt, da er ja seit seinem Fall versucht, die Einheit der Kirche zu spalten und das Menschengeschlecht mit allen Mitteln von ihr abzuwenden'." (J 23).
*"Darum sind die Feinde des Menschengeschlechts, vernünftig im Geiste, doch ohne Auseinandersetzung, nur intuitiv, verstehend, in Nichtsnutzigkeit spitzfindig, begierig zu schaden, immer auf neuen Trug bedacht. Sie verändern die Sinne, verunreinigen die Begierden, stören die Wachenden, lassen die Schlafenden durch Träume nicht zur Ruhe kommen..." (J 85)
*"Wenn ... wir erkennen wollen, wie der Teufel die Fantasie des Menschen und die inneren Empfindungen durch die örtliche Bewegung zu Erscheinungen und heftigen Handlungen reizen kann, so ist zu bemerken, daß ... auch der Dämon im Verstand und im Willen des Menschen nicht unmittelbar handeln kann, denn nach allen Gottesgelehrten, von der Kraft des Dämons beim Handeln im Körper oder in die dem Körper angefügten Sinne, seien es innere, seien es äußere, imstande sind, mit Gottes Zulassung zu wirken." (J 102)
*"Aber die Kraft des Dämonen ist stärker als die körperliche Kraft ... 'Es gibt keine Macht auf Erden, die mit ihm verglichen werden kann. Er ist geschaffen, daß er niemanden fürchte." (J 165)
*"Zur Hauptsache. Die Dämonen handeln bei den schadenszauberischen Wirkungen durch die Kunst und können deshalb ohne Hilfe eines anderen Agens keine substantielle ode akizentielle Form schaffen, und weil wir nicht sagen, der Schadenszauber könne ohne Hilfe eines anderen Agens geschehen, deshalb können sie {die Dämonen} auch mit solcher Hilfe wahre Eigenschaften der Krankheit oder eines anderen Leidens bewirken." (J 176)
*"... so kann der Verstand auch von einem [bösen] Engel verdunkelt werden bei der Erkenntnis des als wahr Ersichtlichen ... Wie sie also in den Körper schlüpfen können, so auch in die körperlichen Organge anhaftenden Kräfte." (J 207)
*"Beim Schadenszauber aber, wenn Erwachsene behext werden, wie es ihnen sehr häufig zustößt, weil sie zur Tötung der Seele vom Dämon innerlich aufs schwerste besessen gehalten werden, besteht daher bei den Behexten eine doppelte Aufgabe ..." (J 338)
*"Er [der Leser] wird auch finden, wie er [der Teufel] unsere Herzensanliegen erkennt; wie er auch die Körper verwandeln kann durch die Unterstützung eines anderen Agens, substantiell und akzidentiell; wie er die Körper örtlich bewegen kann, die äußeren und inneren Sinne zu verwandeln vermag, so dass sie auf etwas Bestimmtes sinnen müssen; wie er den Verstand und den Willen des Menschen verändert, wenn auch nur indirekt" (J 246)
*"Es ist nämlich in Rede und Schrift üblich, jeden beliebigen unreinen Geist ''diabolus'' zu nennen, von ''dya'', d.h. ''duo'' und ''bolus'', d.h. ''morsellus'', weil er zweierlei tötet, nämlich Leib und Seele." (J 358)
*Der geringste Engel übertrifft alle menschliche Kraft ganz unvergleichlich. Die Gründe ergeben sich aus vielen Dingen. Erstens, weil die geistige Kraft stärker ist als die körperliche, so wie die Kraft eines Engles oder auch die Seele der körperlichen Kraft überlegen ist." (J 384)
 
==Zitate aus [[w:Carl Gustav Jung|C.G. Jung]]: '''''[[Gegenwart und Zukunft]]'''''==
*"Keiner steht außerhalb des schwarzen Kollektivschattens der Menschheit. Ob nun die Untat um viele Generationen zurückliegt oder sich heute ereigtnet, sie bleibt das Symptom einer immer und überall vorhandenen Disposition, und man tut deshalb gut daran, eine 'Imagination des Bösen' zu besitzen, denn nur der Dumme kann die Voraussetzungen seiner eigenen Natur außer Acht lassen. Diese Fahrlässigkeit bildet sogar das beste Mittel, um ihn zu einem Instrument des Bösen werden zu lassen." (J 43)
*"Überdies nimmt der Verlust der eigenen Einsicht uns die Fähigkeit, mit dem Bösen umzugehen". (J 99)
*"Das Böse, das sich im Menschen offenbart und ganz unzweifelhaft in ihm wohnt, ist von größtem Ausmaß, und es bedeutet demgegenüber fast eine [[w:Euphemie|Euphemie]], wenn die Kirche vom ''peccatum originale'', der Erbsünde, die auf das relativ unschuldige Versehen Adams zurückgeführt wird, spricht." (J 199)
==Zitate aus [[w:Augustinus von Hippo|Augustinus von Hippo]]: '''''[[w:De civitate Dei|De civitate Dei]] (Über den Gottesstaat)'''''==
*"Die Dämonen umgarnen uns mittels Geschöpfen, die nicht durch sie selbst gebildet werden, sondern durch Gott, und mit verschiedenen Freuden, die im Einklang mit ihrer eigenen Anpassungsfähigkeit stehen... Die Dämonen suchen sicherzustellen, daß sie so durch den Menschen verführt werden; und dies tun sie, indem sie zuerst die Menschen durch ihre feine Schläue vom rechten Weg abbringen, entweder, indem sie ein geheimes Gift in ihre Herzen blasen, oder gar, indem sie ihnen in der täuschenden Verkleidung von Freunden erscheinen, wobei sie einige davon zu eigenen Schülern und sehr viele andere zu Lehrern machen." (J 130)
*"Nicht einmal die Heiligen und gläubigen Kirchgänger des einen und höchsten Gottes sind frei von den Täuschungen der Dämonen und ihren vielfältigen Versuchungen". (J 328)
*"Die große Gnade Gottes ist erforderlich, um jeden an der Annahme zu hindern, er genieße die Freundschaft guter Engel, wenn er in Wirklichkeit doch böse Dämonen zu falschen Freunden hat und daher unter der Feinschaft jeder leidet, deren Schädlichkeit mit ihrer Lust und Tücke zusammenpasts." (J 411)
*"So verträgt es sich auch nicht, die menschliche Botschaft darin zu zügeln, was sie aus freiem Willen kann, wie den Glauben abzuleugnen und sich selbst dem Dämon anzugeloben, was zu tun durchaus in der Macht des menschlichen Willens liegt." (J 458)
*"Der Teufel kann also durch die Bewegung der inneren Vitalgeister und der Körpersäfte auf die Veränderung der Handlung und der Kraft, der nährenden und der fühlenden und der strebenden wie auch jeder anderen körperlichen Kraft, einwirken, die ein Organ besitzt, nach dem Bericht des heiligen Thomas... Man kann etwa glauben, daß es nach den Berichten mit dem Magier Simon bei seinen Beschwörungen so zugegangen ist." (J 457)
"Es steht fest, daß diejenigen viel schwerer und heftiger geplagt werden, die, während sie körperlich von ihnen gar nicht belästigt zu werden scheinen, in der Seele jedoch umso verderblicher besessen sind, indem sie nämlich in ihre Lüste und Laster verstrickt sind. Nach Meinung des Apostels nämlich wird nur jener umso verzweifelter krank, der, obwohl Sklave der Dämonen, nicht einmal merkt, daß er von jenen angegriffen werde und deren Herrschaft ertrage - Hieraus erschließt man, daß erst recht die körperlich Behexten - die vom Dämon jedoch nicht von außen, sondern von innen, zur Tötung der Seele, Besessenen - wegen der vielen Hindernisse schwerer zu heilen sind." (J 476)
==Zitate aus [[w:James IV. von Schottland|James IV. von Schottland]]: '''''[[w:Dämonologie (Buch)|Dämonologie]]'''''==
*"Es gibt drei Gruppen, die Gott vom Teufel verführen und beunruhigen läßt ... die Bösen für ihre furchtbaren Sünden, um sie in gleichen Maße zu bestrafen; die Guten, die in großer Sünde, Gebrechlichkeit oder Glaubensschwäche schlafen ... und selbst einige der Besten, damit ihre Geduld angesichts der Welt auf die Probe gestellt werde." (J 143)
==Zitat aus [[w:William Goddell|William Goddell]]: '''''[[w:Chronicles Pontiniacensis|Chronicles Pontiniacensis]]'''''==
*"Es heißt, dieses Grab sage den Tod des Papstes voraus. Kurz vor seinem Ableben trete so viel Wasser daraus hervor, dass die Erde ringsrum sich in Schlamm verwandele." (J 351)
==Zitat aus [[w:Maria Luisa Ambrosini|Ambrosini]]: '''''Die geheimen Archive des Vatikans'''''==
*"Auf der Tiberinsel, die wie das Wrack eines grauen steinernen Schiffes in der Flussmitte steht, stand zur Zeit des Kaisers Claudius der prunkvolle Palast eines Juden, der versucht hatte, mit Gold und Edelsteinen den Aposteln ihre wundertätigen Kräfte abzukaufen. Bei ihm wohnte seine schöne [[w:Helena|Helena]], die er aus dem Stand einer [[w:Kurtisane|Kurtisane]] zur Würde einer Urvorstellung von Gott erhoben hatte." (J 427)
=='''''[[w:Die Petrusapokalypse|Die Petrusapokalypse]]'''''==
*"Ich sah aber auch einen anderen Ort, jenem gegenüber, einen ganz düsteren; und dies war der Ort der Strafe, und die dort gestraft waren, wie auch die strafenden Engel, trugen das finstere Gewand, gekleidet entsprechend der Luft des Ortes." - [[w:Akhmim|Akhmim]]-Fragment 21 (J 503)
==Zitate aus der '''''[[w:Bibel|Bibel]]'''''==
*"Es ist ein Unglück, das ich sah unter der Sonne, und es liegt schwer auf den Menschen."  - [[w:Kohelet (Buch)|Prediger Salomo (Kohelet)]] 6, 1 (J 53)
*"Wer den Schuldigen gerecht spricht und den Gerechten schuldig, die sind beide dem Herrn ein Gräuel." - [[w:Kohelet (Buch)|Prediger Salomo (Kohelet)]] 17, 15 (J 59)
*"Gott hat die Erde unter gottlose Hände gegeben und das Antlitz ihrer Richter verhüllt. Wenn nicht er, wer anders sollte es tun?" - [[w:Ijob (Buch)|Hiob]] 9, 24 (J 71)
*"Weil das Urteil über böses Tun nicht sogleich ergeht, wird das Herz der Menschen voll Begier, Böses zu tun." - [[w:Kohelet (Buch)|Prediger Salomo (Kohelet)]]  8, 11 (J 81)
*"Ich wartete auf das Gute, und es kam das Böse; ich hoffte auf Licht, und es kam Finsternis." - ... (J 81)
*"Auch kennt der Mensch seine Zeit nicht, sondern wie die Fische gefangen werden mit dem verderblichen Netz und wie die Vögel mit dem Garn gefangen werden, so werden auch die Menschen verstrickt zur böen Zeit, wenn sie plötzlich über sie fällt." -[[w:Kohelet (Buch)|Prediger Salomo (Kohelet)]] 9, 12 (J 147)
*"Gott wird richten den Gerechten und den Gottlosen; denn alles Vorhaben und alles Tun hat seine Zeit." - [[w:Kohelet (Buch)|Prediger Salomo (Kohelet)]]  3, 17 (J 216)
*"Es war aber ein Mann mit Namen Simon, der zuvor in dieser Stadt Zauberei trieb und bezauberte das smaritische Volk und gab vor, er wäre etwas Großes. Und sie hingen ihm alle an, Klein und Groß, und sprachen: 'Der ist die Kraft Gottes, die da groß heißt. Sie hingen ihm aber an, weil er sie lange Zeit mit seiner Zauberei bezaubert hatte'." -[[w:Apostelgeschichte des Lukas|Apostelgeschichte des Lukas]] 8, 9-11 (J 447)
*"Es bringt die Frommen und wie die Gottlosen" - [[w:Ijob (Buch)|Hiob]] 9, 22 (J 488)
*"Du bist Petrus, und auf diesen Fels will ich bauen meine Gemeinde, und die Vorboten der Hölle sollen sie nicht überwältigen" - Hl. Petrus - erster Papst ... (J )
*"Lasst uns die Hauptsumme aller Lehre hören: 'Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das gilt für alle Menschen. Denn Gott wird alle Werke vor Gericht bringen, alles, was verborgen ist, es sei gut oder böse'." [[w:Kohelet (Buch)|Prediger Salomo (Kohelet)]]  12, 13 (J 513)
 
 

 

2005 Matthias Sebulke
2005-08-25